LEBENszeichenAfrika bittet um Ihre Unterstützung für Afrika

Die Adventszeit ist angebrochen, die Zeit der Besinnung, des  Zur-Ruhe-Kommens und des Verschenkens von Lichtern oder von Leben. Jahrelang haben wir versucht unserem Anspruch gerecht zu werden, Lichtzeichen zu verschenken. Nun fahren wir genauso fort - nur sind es ab sofort eben Lebenszeichen, die wir aussenden möchten. Aussenden an die Menschen in Afrika, aber auch aussenden an die Menschen in Düsseldorf, die sich in großer Geste dazu bereit erklärt haben, auf einen Teil zu verzichten- weil sie ihn nicht wirklich brauchen und weil andere ihn vielleicht wesentlich dringender benötigen könnten als sie.

In den letzten Jahren haben wir (von 2005- 2011 noch LICHTzeichen aus Düsseldorf e.V.) unseren Einsatz und unsere Einsatzgebiete ausdehnen können. Dabei sind wir dem Stockumer Max-Planck-Gymnasium und seinen SchülerInnen in besonderer Weise verbunden geblieben. Mittlerweile dürfen wir freudig verkünden, dass wir bereits in zwei afrikanischen Ländern Hilfe vermitteln können: Uganda und Südafrika.

Im Nordosten Ugandas ist es uns gelungen im Kinderdorf Salem, Hilfe zur Selbsthilfe zu etablieren. 40 Krankenschwesternschülerinnen besuchen die Schule, die am 12. Mai 2010 nach langer Bauzeit eröffnet werden konnte. 40 weitere folgten schon im Mai des kommenden Jahres. Zukünftig soll die Schule noch mehr Schülerinnen ein Zuhause und Lernort sein. Dafür bitten wir Sie um Ihre Hilfe, die es möglich machen kann, zusätzliche Wohnheime und eine Küche zu errichten.

In Südafrika wirken wir gleich an mehreren Stellen: Seit Oktober 2008 steht Waisenkindern, die ihre Eltern oder andere Verwandte durch zum Bespiel AIDS  verloren haben, der Besuch des Waisenhauses in Tshelimnyana offen. Weil es aber nicht nur Waisenkinder sind, die unsere Aufmerksamkeit verdienen, bezahlen wir Schulgelder für Kinder aus weniger privilegierten Haushalten oder finanzieren die Ausbildung von Palliativhelfern, die Sterbende in den letzten Wochen begleiten. Bei diesen Projekten setzten wir auf lokale Kenntnisse des Community Outreach Centre, das die dortigen Gegebenheiten kennt. So auch beim Konkreten Friedensdienst, einem vom Land Nordrhein-Westfalen geförderten Programm, bei dem Schüler und Schülerinnen für drei Wochen nach Mariannhill bei Durban reisen, um vor Ort karikative Hilfe zu leisten, um Häuser für Familien zu bauen, um Waisenhäuser zu renovieren, Slums von innen zu sehen und Dialog mit Menschen aus anderen Welten zu führen. Im Oktober/November 2009  reisten bereits  14 OberstufenschülerInnen mit dem Vorsitzenden Carl-Wilhelm Bienefeld und zwei freiwilligen Helfern ans Kap der guten Hoffnung. Im Frühjahr nächsten Jahres stürzen sich 14 neue Teilnehmer in dieses Abenteuer. Das Auswahlverfahren läuft bereits.

Wenn Sie sich angesichts dieser vielen frohen Meldungen dazu bewegt fühlen, uns zu unterstützen, freuen wir uns sehr. Wir wissen, dass es viele Organisationen gibt. Schon 15 Euro sichern einem Kind in Mariannhill, einen 1-jährigen Schulaufenthalt. Wenn Sie fühlen, dass Sie die Welt mit geringen Mitteln doch ein erhebliches Stück verändern können, freuen wir uns sehr auf Sie.

Eine besinnliche Zeit in der schönsten Stadt am Rhein wünscht Ihnen ihr Verein LEBENszeichenAfrika